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Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung ist aus dem Jahr 993. Die Besiedlung entstand an dem Handelsweg. Die Befestigungsanlage der Přemysliden auf dem Felsen wurde zur Überwachug des Flusswegs gebaut. Sie wurde später durch eine steinerne Burg ersetzt, die als ein Verwaltungszentrum diente. An der Südseite des Felsens gründete Přemysl Otakar II. die Königstadt Děčín. Die Herrschaft ging nach und nach in den Besitz der Herren von Markwart, von Wartenberg, Trčka z Lípy, dem sächsischen Geschlecht Saalhausen, den Herren von Bühnau und zum Schluss von dem Geschlecht Thun-Hohenstein über, die das Schloss bis 1932 im Besitz hatten. Seit diesem Jahr war der Staat der Besitzer des Schlosses und es besaßen verschiedene Armeen je nach Entwicklung der politischen Situation. Seit 1991 ist das Schloss im Besitz der Stadt, die es und die beiliegenden Gärten rekonstruierte.

Die Stadt Děčín besteht aus zwei Teilen, ursprünglich zwei Städten Tetschen (Děčín) und Bodenbach (Podmokly), die erst im Jahr 1942 vereinigt wurden. Die ganze Zeit ihrer Existenz ist die Stadt mit dem Fluss Elbe zusammengebunden. In der Vergangenheit war Děčín ein wichtiger Binnenhafen und Verkehrsknotenpunkt. Zu erwähnen ist die Stahlbrücke (most Dr. Miroslava Tyrše), die an der Stelle der ursprünglichen Kettenbrücke von der Kaiserin Elisabeth als erste Nietenbrücke in der Republik im Jahr 1933 von dem Pilsner Škoda-Betrieb gebaut wurde. In der Zeit ihrer Eröffnung war sie die größte Brücke ihrer Art in der Tschechoslowakei.

Die gefühllosen urbanistischen Eingriffe in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts brachten die Stadt um ihren mittelalterlichen Grundriss. Trotzdem findet man in der Stadt interessante architektonische Elemente und historische Bauten. Im Jahr 2006 wurde die Stadt zu der Statutarstadt.