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Die Johanniskapelle

Geschichte der Kapelle 

Die ursprüngliche kleine barocke Johanniskapelle (Thunovská kaple) entstand an dieser Stelle bereits im Jahre 1723 aus Mitteln und auf Initiative der Rosawitzer Pfarrkinder und ihres Pfarrers Franz Johann Zincke.  Das bedeutendste Element des Schmuckes der Kapelle war eine Galerie mit Statuen der Vierzehn heiligen Helfer und sechs Tugenden vom Leitmeritzer Bildhauer Josef Fischer.

Nach der anfänglichen Begeisterung wurde es aber später einsam um sie, mit Leben füllte sie sich nur an Feiertagen ihres Schutzpatrons.

Im Jahre 1822 ging das Patronatsrecht auf die Adelsfamilie der Thun-Hohenstein über, die hier ihre Familiengrabstätte errichten ließen.

Zwischen 1870-1872 wurde die ursprünglich Kapelle abgerissen. An ihrer Stelle entstand nach Plänen des Wiener Architekten Friedrich Schmidt das gegenwärtige neugotische Bauwerk.  Mit der Leitung des Baus wurde Josef Mocker betraut, der damals am Anfang seiner Laufbahn stand.

Die Mitglieder der Thun-Hohenstein wurden hier bis 1935 beigesetzt. Nach dem Krieg stand die Kapelle abseits des Interesses und litt unter häufigen Angriffen von Vandalen, die letztendlich auch die Exhumierung der Überreste und ihre Verbringung in die Krypta der Heiligen-Kreuz-Kirche erzwungen haben.

Auch die Barockfiguren mussten von der Einfriedungsmauer heruntergenommen und in den Innenraum gebracht werden.  1998 wurde in der Kapelle eine Ausstellung zur Geschichte des Bauwerkes eröffnet.  

Zwischen 2001 bis 2008 wurde die Kapelle durch den Verein Iniciativa pro děčínský zámek (Initiative für das Tetschener Schloss) übernommen, der die Kapelle für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Es wurden regelmäßige Führungen angeboten und Werbematerialien herausgebracht, um dieses bedeutende, aber immer noch ein bisschen in Vergessenheit geratene Denkmal nicht nur den Besuchern der Stadt, sondern auch ihren Einwohnern näher bringen zu können.  

2008 wurde die Johanniskapelle durch die Verwaltung des Schlosses Tetschen übernommen.

(Quelle: Zámek Děčín, p.o.).