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Ein Winterausflug nach Eiland

Tetschen (Děčín) gehört zu den grünsten Städten in Tschechien. Es reichen nur einige Minuten, um aus der Stadt in den Wald zu gelangen.

Davon konnten wir uns wieder einmal bei unserem Winterausflug überzeugen.

Über den Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník) ging es nach Eiland (Ostrov). Für den Aufstieg zum Schneeberg wählten wir einen weniger bekannten Weg.

In Bünauburg (Bynov) nahmen wir den ungewöhnlich (gelber und weißer Streifen) markierten Weg, der in Wanderkarten nicht eingetragen ist.

(Nach Bünauburg, in die Straße Na Vyhlídce, verkehrt aus Tetschen die Buslinie Nr. 218).

Mit den zunehmenden Höhenmetern nahm auch die Schneedecke zu.

Die Route führt direkt zum Aussichtsturm.  Zu den schönsten Abschnitten dieses Weges gehören die letzten zehn Meter, wo man sich entlang der Felsen durchschleichen muss.   

Ein Blick, der immer wieder fasziniert. Von dem Aussichtsturm, wo man einen

Imbiss zu sich nehmen kann (eine weitere Möglichkeit besteht dann in der nahegelegenen

Gaststätte) ging es auf dem roten Wanderweg weiter.  Diese Aufnahme ist von der Dresdner

Aussicht.

Der Weg vom Hohen Schneeberg bis nach Eiland verlief angenehm, kein Wunder, der Weg führt ja meistens nur bergab. In Eiland erwartete uns der zugefrorene Teich.

Im Eiland mussten wir neue Kräfte sammeln. Weil die Gaststätte „Pod Císařem“ geschlossen war, fanden wir eine Zuflucht im Hotel „Ostrov“. In

dem Hotel kann natürlich auch übernachtet werden, sollte man - so wie wir - eine zweitägige Tour planen. Doch wir wollten die Natur im Winter maximal genießen, so entschieden wir uns, im Wald zu übernachten.

Die Sage weiß zu erzählen, dass, wer sich im Zehrnborn wäscht, jünger wird.  Wir haben hier unsere Wasservorräte aufgefüllt.

Am zweiten Tag wollten wir weiter auf dem Forststein Richtung Christianenburg (Kristin Hrádek) und vor hier aus dann zur Kreuzung „Pod Koňskou hlavou" und weiter auf dem roten Wanderweg wandern.  Da wir aber ein bisschen länger geschlafen haben (und wer möchte schon aus dem warmen Schlafsack raus, wenn es draußen frostet), mussten wir unseren Plan aus Zeitgründen umstellen. So schlugen wird den kürzesten Weg nach Bünauburg ein.

Auf dem roten Wanderweg ging es in das Dorf Schneeberg (Sněžník), dann ein Stück auf dem grünen Weg und schließlich auf nicht markierten Wegen nach Bünauburg.  

Die letzten Kilometer oberhalb von Bünauburg. Insgesamt waren wir 27 Stunden unterwegs und konnten die Winterlandschaft ordentlich genießen.

Der Hohe Schneeberg ist zwar kein Hochgebirge, das Elbstandsteingebirge ist nicht das Riesengebirge, aber auch hier gibt es zumindest ein paar Wochen im Jahr einen ordentlichen Winter!